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Huff über Muller: Eine Qual, aber Erinnerungen wurden wach

Huff über Muller: Eine Qual, aber Erinnerungen wurden wach

05/12/2017 06:00

Rob Huff genoss den Positionskampf mit Yvan Muller beim Saisonfinale der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2017, wenngleich es ihm der Franzose wie gewohnt nicht leicht machte.

Im Eröffnungsrennen beim WTCC Rennen von Katar lag Rob Huff die kompletten 10 Runden lang hinter Yvan Muller und versuchte diesen vom sechsten Platz zu verdrängen. Trotz mehrerer Überholversuche musste sich Huff mit Platz sieben hinter dem viermaligen Weltmeister abfinden. Muller, der auf dem Losail International Circuit einmalig für Polestar Cyan Racing ins Lenkrad griff, war bereits in der Vergangenheit ein erbitterter Rivale Huffs gewesen.

Es war wie in den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012„, bemerkt Huff, der für ALL-INKL.COM Münnich Motorsport fährt, um anzufügen: „Es hat wirklich Spaß gemacht. Toll, dass er wieder mitfuhr. Er ist immer noch eine Qual, weil er sehr schwer zu überholen ist. Das Duell weckte aber tolle Erinnerungen. Es war wie in alten Zeiten, aber es war schwierig. Das Problem auf dieser Strecke, ist man den kompletten Grip an der Vorderachse verliert, sobald man dem Vordermann nahe kommt. Somit ist Überholen wirklich sehr schwierig. Yvan hat nichts davon verlernt, sein Auto geschickt zu positionieren. Er hat es mir alles andere als leicht gemacht, aber Rennfahrer müssen aus diesem Holz geschnitzt sein.

Die Ausgeglichenheit der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2017 wird anhand der Tatsache deutlich, dass zehn Fahrer mindestens ein Rennen gewonnen haben.

Dank Polestar Cyan Racing können sich Volvo-Fans ein Stück Geschichte der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft ins Wohnzimmer stellen.

Yvan Muller hält große Stücke auf seinen Neffen Yann Ehrlacher und sagt nach dessen Rookie-Saison in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft eine große Karriere voraus.

Die WTCC-Piloten Norbert Michelisz, Ryo Michigami und Tiago Monteiro traten gemeinsam mit anderen Honda-Fahrern in Motegi auf und dankten den Fans für die Unterstützung im Jahr 2017.

Aus Anlass des Endes der Ära der FIA Tourenwagen-WM hat der Promoter Eurosport Events ein besonderes Gedenkvideo produziert, das am Freitagabend bei der FIA Preisverleihung in Paris zum ersten Mal gezeigt wurde.

Norbert Michelisz hat noch einen Pokal gewonnen.