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Mein WTCC Rennwochenende. Von Tom Coronel

Mein WTCC Rennwochenende. Von Tom Coronel

23/06/2015 22:37

Tom Coronel fuhr am vergangenen Wochenende beim Besuch der FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft in der Slowakei zweimal in die Punkteränge. Das hatte der von DHL unterstützte Niederländer nach den Plätzen neun und zehn mit seinem ROAL Motorsport Chevrolet RML Cruze TC1 zu sagen.

«Momentan sind wir in einer Art Überlebenskampf. Das war ein weiteres, schwieriges Wochenende, an dem es uns nicht gelang, im Mittelfeld zu bleiben. Die Spitze ist zu weit weg, aber im Qualifying würde ich gerne ein bisschen weiter vorne landen. Wieder einmal haben wir alles versucht, konnten das Auto aber nicht so abstimmen, wie es sein sollte, während die anderen Chevrolets vorne mitfahren. Beim Beschleunigen aus den Kurven fehlt mir Traktion, und deshalb bin ich auch auf den Geraden nicht schnell genug. Zusätzlich haben wir 50 Kilogramm Handicap-Gewicht an Bord, was es nicht einfacher macht. Team-Manager Roberto Ravaglia hat uns aber heute Nachmittag darüber informiert, das wir nach dem nächsten Rennen in Paul Ricard einen Tag lang testen werden, um die Abstimmung zu verbessern. Da haben wir ordentlich was zu tun!»

«Im Rückblick auf das Wochenende am Slovakia Ring freue ich mich über die Weltmeisterschaftspunkte, die ich dort erzielt habe. Das war aber ehrlich gesagt nicht nur mein Verdienst, denn wir haben vor allem deshalb gepunktet, weil andere ausgefallen sind. Aber in solchen Zeiten muss jeden Punkt mitnehmen, und das ist uns gelungen. Gegen Ende des ersten Rennes lief es recht gut, und auch die Reifen haben noch einiges hergegeben. Am Ende des zweiten Rennes war das völlig anders. Ich hing zwischen drei Hondas fest und hatte kaum Grip. Ich ließ eine kleine Lücke zu Michelisz und Monteiro, zum einen, um davon profitieren zu können, wenn zwischen den beiden etwas schief läuft, zum anderen, um mehr Abtrieb zu haben. Dadurch kam aber Néstor Girolami immer näher, und ich musste wirklich hart arbeiten, um meinen zehnten Platz zu verteidigen. Wieder erzielte ich einen Punkt, und dank des Test nach den nächsten Rennen hoffe ich, dass die zweite Saisonhälfte besser wird.»

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Polestar Cyan Racing, das Volvo-Werksteam in der FIA Tourenwagen-WM, kämpft mit Honda um den Titel in der Herstellerwertung. Umso wichtiger werden die technischen Angestellten der Teams, um einen Vorteil zu erlangen. Julie Lespagnol, eine 28-jährige Performance-Ingenieurin aus Metz in Frankreich, spielt dabei eine Schlüsselrolle für Volvo.

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