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Pech ärgert WTCC Dauerbrenner Coronel

Pech ärgert WTCC Dauerbrenner Coronel

29/09/2015 08:00

Einer der dienstältesten Piloten der FIA World Touring Car Championship hat sein Aus beim ersten ROSNEFT WTCC Rennen von China am Sonntag als «wirklich, wirklich ärgerlich» bezeichnet.

Tom Coronel war auf dem Weg zu einem erfolgreichen Wochenende auf dem Shanghai International Circuit, als seine Hoffnungen – zusammen mit der Hinterradaufhängung seines Chevrolet Cruze – nur wenige Kurven nach dem Start zerbrachen.

Mit Startplatz neun war Coronel nicht nur ein Anwärter auf Punkte im ersten Rennen, sondern auch ein potenzieller Gewinner des zweiten Rennens mit umgedrehter Startaufstellung, das er mit seinem DHL-unterstützten ROAL Motorsport Boliden aus der ersten Reihe angegangen wäre.

Stattdessen nahm ihn der Schaden, den er erlitt, als er dem sich drehenden John Filippi nicht ausweichen konnte, aus dem ersten Rennen und verhinderte einen Start beim zweiten, was für den beliebten Niederländer eine doppelte Enttäuschung war.

«Das ist wirklich ärgerlich», sagte ein unglücklicher Coronel danach. «Es sah alles so gut aus. Durch die richtigen Änderungen am Auto hat alles gepasst. Wir waren schnell genug und das Qualifying lief gut. Ich habe keine Fehler gemacht und ein paar wirklich gute Runden gedreht. Alles war unter Kontrolle.»

Coronel weiter: «Mir gelang ein Raketenstart, ich war schon auf Position fünf oder sechs. Filippi und [Gabriele] Tarquini haben sich in der ersten Kurve berührt, daher musste ich hart bremsen. Dadurch ist mir [Mehdi] Bennani ins Heck gefahren und hat mich auf Filippi geschoben, der rückwärts gerollt war. Mein rechtes Hinterrad war beschädigt und landete unter dem Auto.»

Und es wurde noch schlimmer, wie Coronel beschreibt: «Als ich aus dem Auto stieg, sah ich, dass ein richtiges Loch ins Chassis gerissen war. Ich wusste direkt, dass man das nicht auf die Schnelle reparieren kann und sich mein zweiter Startplatz im zweiten Rennen in Rauch aufgelöst hat. Was danach passiert ist, als das Auto abgeschleppt wurde, war wirklich die Grenze. Das hat den Schaden nur noch größer gemacht! Was für eine amateurhafte Aktion!»

«Als das Auto wieder in der Box war, haben wir uns den Schaden näher angesehen, und wir sind sicher, dass das Auto für die Rennen in Thailand wieder bereit sein wird. Wir sollten das Wochenende vergessen und uns auf die Rennen dort konzentrieren. Wenn das Auto so gut wie hier ist, dann sollte ein gutes Ergebnis möglich sein.»

Foto: Mit Dank an Martin Trenkler/@World

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