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Rennvorschau: Die WTCC Straßenkämpfer und die Herausforderung Vila Real

Rennvorschau: Die WTCC Straßenkämpfer und die Herausforderung Vila Real

03/07/2015 12:00

Die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft bietet immer neue Herausforderungen. Nach den drei permanenten Rennstrecken in Russland, der Slowakei und Frankreich, unternehmen die WTCC Fahrer in der nächsten Woche auf dem legendären Startkurs von Vila Real in Portugal einen Schritt ins Unbekannte.

Obwohl dort schon seit 1931 Rennen gefahren werden, gastiert mit dem OSCARO.com WTCC Rennen von Portugal zum ersten Mal eine FIA Weltmeisterschaft in Vila Real, einer beschaulichen Stadt im Norden Portugals, 100 Kilometer östlich von Porto gelegen. Der 4,775 Kilometer lange Stadtkurs wartet mit aufregenden Kurven, Steigungen und rasanten Abfahrten auf. Obwohl aus Sicherheitsgründen einige Schikanen aufgebaut wurden, werden in der Bergabpassage Spitzengeschwindigkeiten von 240 km/h erwartet.

Vor allem ein Fahrer wird in Vila Real so schnell wie möglich fahren wollen: Tiago Monteiro. Der in Porto beheimatete WTCC Rennsieger führt zusammen mit dem Italiener Gabriele Tarquini das Werksteam von Honda an. Monteiro hat auf Stadtkursen eine gute Bilanz und stand in der früheren portugiesischen Enklave Macao im vergangenen Jahr kurz vor dem Sieg, ehe ein Technikdefekt seinen Hoffnungen ein Ende machte. Nachdem er im Kampf um das Podium in Frankreich nach einem Unfall ausgeschieden war, hofft Monteiro auf heimischen Grund auf mehr Glück. Obwohl der sich 38-Jährige schon als Kind Rennen in Vila Real angesehen hat, verfügt er, genau wie seine WTCC Rivalen, über keinerlei Erfahrung auf der anspruchsvollen Strecke, die aufgrund ihrer Ähnlichkeiten mit der berühmten Nordschleife in Deutschland auch «Nürburgring des Südens» genannt wird.

Nachdem 2015 14 Rennen gefahren sind, bleibt der Titelkampf in der WTCC weiter spannend. José María López hat seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung am vergangenen Wochenende in Frankreich durch seinen fünften Saisonsieg zwar wieder auf 39 Punkte ausgebaut, doch auch seine französischen Citroën Teamkollegen Sébastien Loeb und Yvan Muller haben in dieser Saison schon mehrfach gewonnen und wollen dem argentinischen Weltmeister etwas entgegensetzen. Muller war beim letzten Rennen der WTCC in Portugal, das 2013 auf dem Boavista Stadtkurs in Porto stattfand, einer von zwei Siegern.

Esteban Guerrieri hat seinen Sieg im Regenrennen von Ningbo seiner Mutter Ester gewidmet.

Nicky Catsburg zählt nach einem Wochenende voller Höhen und Tiefen bei den WTCC-Rennen von China weiter zum Kreis der Titelkandidaten in der FIA Tourenwagen-WM 2017.

Nach gut einem Jahr kehrte Gabriele Tarquini als Ersatzmann für Honda-Werksfahrer Tiago Monteiro in die FIA Tourenwagen-WM zurück. Und sein Comeback verlief in vielerlei Hinsicht erfolgreich.

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Yann Ehrlacher geht davon aus, dass der verpasste Sieg beim WTCC Rennen von China einen besseren Fahrer aus ihm macht.