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Stimmen der WTCC Fahrer zur Testsession in Japan

Stimmen der WTCC Fahrer zur Testsession in Japan

11/09/2015 07:49

Gabriele Tarquini, Norbert Michelisz, José María López und Nicolas Lapierre standen auf der Pressekonferenz im Anschluss zur Testsession für das JVC KENWOOD WTCC Rennen von Japan Rede und Antwort.

Frage: «Gabriele, passenderweise warst du in der Auftaktsession zum WTCC Rennen von Japan der Schnellste. Lag es an deinem Auto oder am Bart, den du dir hast stehen lassen?»

Gabriele Tarquini: «Das weiß ich gar nicht so genau. Wir waren freitags schon häufiger mal die Schnellsten. Wir hatten frische Reifen drauf und frische Reifen bedeuten auf dieser Strecke einen großen Unterschied. Die Strecke war komplett ‚grün‘. Es gab überhaupt keinen Grip. Das könnte am Regen gelegen haben, aber ich weiß es nicht genau. Das Griplevel war sehr niedrig, es wurde im Verlauf der Session aber besser. Ich bin zufrieden. Ich habe einen meiner Teamkollegen direkt hinter mir. Es freut mich, wieder in Japan zu fahren und Schnellster beim Test gewesen zu sein. Die erste Session vor allen anderen abgeschlossen zu haben, spornt jeden im Team noch mehr an, weiterzuarbeiten.»

Frage: «Kommen wir zu Norbi, dem Zweitschnellsten insgesamt und dem Schnellsten der Yokohama Trophy. Dein Bart ist nicht ganz so auffällig wie der von Gabriele, aber du bist nun ein verheirateter Mann. Herzlichen Glückwunsch zu deiner im Sommer stattgefundenen Hochzeit. Du warst heute ein paar Mal quer unterwegs. Wie war das Gefühl im Auto?»

Norbert Michelisz: «Zunächst einmal vielen Dank. Ich hatte wirklich ein paar schöne Wochen. Was das Auto betrifft, so haben wir beim Setup ein paar neue Dinge ausprobiert. Ich war nicht hundertprozentig zufrieden, vor allem mit frischen Reifen. So gesehen bin sehr überrascht, dass es für Platz zwei gereicht hat. Um ehrlich zu sein, war meine Runde ziemlich schlecht. Der zweite Platz ist auf jeden Fall eine große Überraschung. Wir müssen uns morgen natürlich noch steigern, denn die Reihenfolge wird sicherlich nicht so bleiben. Für den Moment bin ich soweit zufrieden und bin zuversichtlich, dass wir uns im weiteren Verlauf des Wochenendes noch verbessern können.»

Frage: «Kommen wir zu José, unserem WM-Spitzenreiter, der heute Drittschnellster war und seine persönlich schnellste Runde ganz am Ende fuhr. Wie bist du an diese Session herangegangen? Und hast du erreicht, was du erreichen wolltest?»

José María López: «Die Herangehensweise war wie immer. Es ist lange her, dass wir zuletzt im Auto saßen. Somit ging es zunächst einmal darum, wieder Vertrauen aufzubauen. Die Strecke war heute noch sehr ‚grün‘, aber das wird sich morgen ändern. Für mich war es ein guter Auftakt. Wir müssen als Team an einem Strang ziehen. Wir waren nicht ganz so schnell wie wir es schon gewesen sind, aber morgen ist ein neuer Tag. Wir haben ein gutes Auto. Die Strecke hat ein paar Besonderheiten. Wir müssen abwarten, ob es weiteren Regen geben wird. Falls nicht, wird der Grip morgen deutlich höher sein. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden, vor allem, weil ich nach zwei Monaten endlich wieder fahren konnte. Für jemanden, der den Rennsport liebt, ist das eine Ewigkeit.»

Frage: «Kommen wir zu Nicolas, der heute zum ersten Mal gemeinsam mit seinen WTCC Rivalen auf der Strecke war, nachdem er den LADA Vesta zuvor bereits getestet hat. Wie lief es für dich und inwiefern war das Gefühl beim Fahren ein anderes als beim privaten Test?»

Nicolas Lapierre: «Ich freue mich sehr, hier zu fahren. Die Testfahrten im Sommer waren das eine, aber die Testession hier gemeinsam mit allen anderen zu bestreiten, ist etwas ganz anderes. Es lief gut. Ich fuhr so viele Runden wie möglich, muss aber an meinem Fahrstil noch arbeiten. Ich kann auch noch viel von anderen lernen. Ich muss mir erst einmal einprägen, wer welches Auto fährt, muss mich man die neuen Reifen gewöhnen und so weiter.»

Frage: «Zurück zu Gabriele. Glaubt du, dass diese Strecke dir und dem Honda Civic liegt? Rechnest du dir an diesem Wochenende Chancen auf einen Sieg aus?»

Gabriele Tarquini: «In den langsamen Kurven sah unser Auto schon immer sehr gut aus. Es gibt in Motegi viele langsame Kurven, das sollte uns also entgegen kommen. Ob wir gewinnen können, weiß ich nicht. Wir werden es auf jeden Fall versuchen und mit einer Neuerung beim Setup auch etwas riskieren, um den Sieg einzufahren. Wir sind hier, um zu gewinnen, denn das ist für Honda sehr wichtig. Ich kenne die Strecke dank meiner Erfahrungen aus der Super GT ein bisschen, bin hier vor zwei und vor drei Jahren schon mit ein Honda gefahren. Heute war es aber etwas ganz anderes, denn die Super GT Autos haben viel mehr Abtrieb. Somit waren die Geschwindigkeiten in manchen Kurven völlig andere.»

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