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Urlaub ist ein Fremdwort für Coronel vor Macao

Urlaub ist ein Fremdwort für Coronel vor Macao

13/11/2017 12:00

Tom Coronel kennt unmittelbar vor den JVCKENWOOD Rennen von Macao der FIA Tourenwagen-WM 2017 keine Verschnaufpause.

Coronel, der zweiterfahrenste Pilot in der FIA WTCC, verfügt über reichlich Wissen über den Guia Circuit in Macao. Dort war er in der Vergangenheit sowohl in der Formel 3 als auch im Tourenwagen unterwegs. Die 6,2 Kilometer lange Rennstrecke zählt zu seinen Lieblingskursen, obwohl die fahrerische Herausforderung dort immens ist.

„Wenn du einen Rennfahrer fragst, was die coolste Strecke der Welt ist, dann liefern sich die Nordschleife und Macao einen engen Zweikampf“, meint Coronel aus dem Team ROAL Motorsport. „Macao ist ein Kurs, auf dem du erst Vertrauen sammeln musst. Ich bin dort meist etwas zu selbstsicher. Ich habe dort mal das Formel-3-Rennen angeführt und hatte prompt einen Unfall in der Mandarin-Kurve, weil ich in den Rückspiegel geschaut habe. Und sobald dein Selbstvertrauen dort einen kleinen Riss bekommt, ist es vorbei. Deshalb sage ich den jungen Burschen immer: Lasst es langsam angehen und versucht nach und nach, in den speziellen Rhythmus für Macao zu kommen.“

„Macao vermittelt ein spezielles Gefühl, aber ein Urlaub ist es sicher nicht. Denn du bist natürlich für deinen Job vor Ort. Erst in der Nacht von Sonntag auf Montag kannst du ein bisschen Party machen. Nach dem ganzen Stress hat man sich dort ein wenig Entspannung verdient. Und Macao ist wirklich ein stressiger Ort. Ich freue mich in jedem Fall sehr darüber, dass die WTCC Macao wieder in den Kalender aufgenommen hat, denn dort gehört der Kurs einfach hin. Und ich war dort schon immer schnell.“

Coronel (das Foto zeigt ihn in Macao 2014) hat in diesem Jahr noch keinen Sieg eingefahren. Bei den JVCKENWOOD Rennen von Macao der FIA WTCC zählt er jedoch zu den Favoriten.

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